Die Lustgartenspatzen sind immer nah dran an den Odenwälder Geschehnissen und nehmen diese ins Visier. Die Band gibt es seit der Fastnachtskampagne 1992.

 

Die Lustgartenspatzen sind von links nach rechts:
Rudolf Griesheimer Bass / Gesang
Jürgen Ninger Gitarre / Gesang
Karl-Heinz Sattler  Gesang
Andreas Ninger Gitarre / Gesang
Uli Glenz Gesang
Jürgen Weiß Schlagzeug
Andreas Schulz Keyboard / Gesang

 

 

PRESSE

 

SÜDHESSEN WOCHE, 27. Juli 2006


 

„Lustgartenspatzen“ präsentieren neue CD

Alles in Erbacher Loabserdeutsch

 

ERBACH (iko). Rechtzeitig zum Wiesenmarkt ist die neue CDder Erbacher Band „Lustgartenspatzen“ fertig geworden. Das ist die mittlerweile dritte Scheibe der auf sieben Mitglieder angewachsenen Odenwälder „Boygroup“. Auch dieses Mal haben sie wieder all ihr Können zusammengeschmissen und 14 amüsante Titel auf der Silberscheibe verewigen lassen. Dabei auch der Dauerbrenner „Ja, mir sinn Odenwäller“, wie die restlichen 13 Stücke natürlich in feinstem Erbacher Loabserdeutsch.

 

Ob es um den Odenwald und seine Mädchen, die Sommerzeitmitsamt dem Stausee, das Leben bei Mama daheim oder um Stress mit dem Telefonanrufbeantworter geht, für jedes Töpfchen haben die sympatischen Sieben ein passendes Deckelchen. Auch vor dem gefährlichen Thema „Ehefrau“ machen sie keinen Halt, sie behaupten ganz frech und selbstbewusst „Koa Fraa, koa Gschrei“.

 

Gerade die kleinen„Nicklichkeiten“ des Lebens, über die man sich ständig in irgendeiner Weise zu erregen pflegt, sind es, derer sich die „Lustgartenspatzen“ annehmen und so herzlich menschlich nahe bringen. Verpackt sind die treffenden Textgebilde meist in altbekannte und gehörgangstimulierende Chart-Melodien. Mit dem Wiedererkennungswert wird hier äußerst erfolgreich gearbeitet. Nicht nur Insider lieben daher diese schrägen Stücke ganz besonders. Hier wird aus „Highway to hell“ das dem Odenwälder Landleben angepasste „Was is des Sauvieh sou schnell“ oder aus dem Sommerhit „Baila, Baila“ der Stauersong „Weiter, weiter“. Alle sind mit von der Partie wenn's drum geht Ideen einzubringen oder zu texten. Musikalisch umgesetzt wird das dann von Multitalent Stephan Horlebein, dessen Sohn Fabian seit längerem als Schlagzeuger der Band für Pep sorgt. Karl Glenz, Uli Glenz, Andreas Ninger, Karl-Heinz Sattler und Gunther Spatz vervollständigen die Gruppe.

 

Am 22. wurde die neue CD präsentiert, und zum Abschluss desWiesenmarktes sind die „Lustgartenspatzen“ am Sonntag (30.) noch einmal ab 19 Uhr im Fest- und Eventzelt zu hören.

 

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ERBACH Aktiv, Juli 2006


 

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ODENWÄLDER ECHO, November 2004

Der zweite Streich
Volksmusik: Die Erbacher Mundartband „Lustgartenspatzen“ stellt ihre neue CD vor


ERBACH. „Uffgebasst“, so lautet der Titel der zweiten CD, die von der Erbacher Mundartband „Lustgartenspatzen“ produziert und am Samstag in einem Erbacher Restaurant vorgestellt wurde. Nicht nur viele Fans der Gruppe, sondern auch zahlreiche andere Gäste hatten sich dort eingefunden. Das Besondere: Das Publikum beschränkte sich nicht auf eine bestimmte Altersstufe, von ganz jung bis in Ehren ergraut lauschte alles in trauter Gemeinsamkeit den Liedern der Lustgartenspatzen und machte mit.

Was macht die Sieben zum Publikumsmagneten? Es ist ihr sicheres Gespür für eingängige Melodien, teils gecovert und mit anderen Texten versehen, und teils selbst komponiert. Die Texte beziehen sich auf Erbach, den Odenwald, oder auch auf überregionale Themen, die gekonnt gesanglich umgesetzt werden. Auf dem CD-Cover, entworfen von der Odenwälder Künstlerin Corinna Pannayi-Konrad, sind 13 Titel aufgeführt. Zwei Überraschungstitel sind Zugabe.

Bestand das Cover der ersten Scheibe noch ausschließlich aus den Farben Rot und Blau, so habe sich bei Nummer zwei auch schon ein zartes Gelb eingeschlichen, wusste Karl-Heinz Sattler zu berichten, und das grün stehe für den Odenwald, dem sich alle sehr verbunden fühlen. Zur Band gehören neben Karl-Heinz Sattler noch Ulli Glenz, Stephan Horlebein, Gunter Spatz, Karl Glenz, Andreas Ninger und der jüngste im Bunde, Fabian Horlebein, der offensichtlich das musikalische Talent seines Vaters geerbt hat.

Zu hören gab es am Samstag nicht nur die Songs der neuen CD, sondern auch viele der älteren Lieder, die mittlerweile weit über die Grenzen der Kreisstadt hinaus bekannt sind. Zur weiteren Unterhaltung der Gäste trugen Willy Spatz und seine Schwester Gundel Muhn einen ihrer beliebten Loarbser-Sketche vor.

Der nächste Auftritt der Lustgartenspatzen ist bereits am Freitag (3.), 18 Uhr, vor dem hr-Büro am Marktplatz bei einer Glühweinparty, da ist auch die CD zu kaufen. Ansonsten ist sie erhältlich beim Touristik-Büro der Odenwald-Regionalgesellschaft, bei Karl-Heinz Sattler, Jahnstraße 9, und Schreibwaren Eichenhofer. Mehr Infos über die Band und Kontakte auch im Internet unter www.lustgartenspatzen.de

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ODENWÄLDER ECHO, Freitag, 14. Februar 2003

Odenwälder Witz in Musik und Worten
Lustgartenspatzen -
Erbacher Sextett gehört mittlerweile zum festen Bestandteil der Kultur- und Fastnachtsszene

VON INGRID KOCH


ERBACH. Was andernorts die Spatzen von den Dächern zu pfeifen pflegen, das besingt die Erbacher Musikgruppe "Die Lustgartenspatzen" in treffenden Versen zur Fastnacht und mittlerweile auch bei öffentlichen Veranstaltungen jeglicher Art. Lokale Ereignisse, Nachdenkenswertes oder einfach nur lustige Begebenheiten nimmt das Sextett musikalisch auf die Schippe. Als melodische Grundlage dienen meist bekannte, eingängige Schlagermelodien, die Texte werden entsprechend umgearbeitet. Aber auch eigene Kompositionen gehören zum umfangreichen Repertoire.

Die Fastnacht, damit fing alles
an: 1973 gründeten Karl-Heinz Sattler und Günter Müller die Bänkelsänger. Aus dieser Zeit stammen beispielsweise so beliebte Lieder wie "Vadder do" oder "In Erbach ist die Hölle los". 1986 ersetzten Gunther Spatz und Stephan Horlebein das Duett und es entstanden Lieder wie "Dorsch un dorsch" oder "Flaschebier". Karl-Heinz Sattler machte mit seinem Wiedereinstieg 1988 ein Trio aus den Bänkelsängern.

 

Drei Jahre später stieß Ulli Glenz dazu und 1992 wurden aus den Bänkelsängern die Lustgartenspatzen. Mittlerweile komplettieren Karl Glenz und Andreas Ninger die Band.

 

Die Texte kommen meist von Ulli, Andreas oder Gunther, und Stephan Horlebein ist das musikalische Genie der Truppe, er spielt alles, man braucht es ihm nur anzusingen. Ulli Glenz kommen die besten Ideen während der Arbeit auf dem Feld "wenn ich so hoch über Erbach mit meinem Bulldogg über die Felder der Sophienhöhe heiz...".

 

Andreas Ninger braucht dagegen "immer etwas Druck", so seine Selbsteinschätzung. Gute Einfälle sind gefragt, denn die Fastnacht steht vor der Tür, und da wollen die Lustgartenspatzen wieder mit drei neuen Titeln beim Erbacher Publikum aufwarten. Das wird ihnen ganz gewiss gelingen. Wenn sich in Erbach ausnahmsweise nichts Weltbewegendes getan haben sollte, gibt es ja immer noch die Nachbarstadt, besonders deren Stadtverwaltung, die ab und an für eine Posse gut ist und dafür ihr musikalisches Fett abbekommt.

 

Ob es um lokalpolitische Entscheidungen oder um die Menschen, speziell die Erbacher, mit ihren Vorzügen oder kleinen Macken geht, die Lustgartenspatzen schauen den Leuten aufs Maul und haben für jeden Topf den passenden Deckel. Sie vermögen es, brisante Themen auf den Punkt zu bringen, und trotzdem in ihrer liebenswürdigen Art niemandem auf den Schlips zu treten.

 

Zunehmend wird die Formation auch außerhalb der Faschingssaison gebucht. Premiere feierten sie 2002 zum Beispiel mit Auftritten beim mehrfach besungenen "Wiesemaikt". Sie spielten beim Erbacher Loabser-Abend und beim Weihnachtsmarkt sowie schon mehrfach vor politischer Prominenz zum Neujahrsempfang des CV Ulk. Lieder, die das ganze Jahr über für gute Stimmung sorgen und nicht speziell auf Fastnacht zugeschnitten sind, werden daher vermehrt ins Repertoire aufgenommen. Mitmachen, Schunkeln oder einfach nur zuhören, das alles ist drin, wenn die Lustgartenspatzen in die Tasten und Saiten hauen. Gespielt wird selbstverständlich alles live und weitestgehend unplugged, um die Natürlichkeit von Musik und Gesang zu erhalten. Kürzlich ist nun auch eine CD der Lustgartenspatzen mit dem Titel "Dabbefänger" erschienen. Sie ist zu haben bei Ute Neff (Touristik-Büro Oreg) oder bei Karl-Heinz Sattler, Erbach, Jahnstraße 9.

 

 

 

Die Lustgartenspatzen sind von links nach rechts:

Rudolf Griesheimer

Jürgen Ninger

Karl-Heinz Sattler 

Andreas Ninger

Uli Glenz
Jürgen Weiß

Andreas Schulz

 

Gegründet:

1992

 

Unsere Musikrichtung ist:

Musik mit Odewäller Mundart

 

Unsere CD's

Dabbefänger

Uffgebassd

Odewäller

Schäinie B'scheerung

 

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Karl-Heinz Sattler • Tel. 06062 1620 • mobil: 0171 6502450

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